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Kreuzfahrten - Die Wirtschaftskrise macht's möglich

 

Kreuzfahrtschiff vor Santorini (Griechische Inseln) im MittelmeerIm Vergleich zu vielen anderen Reiseformen scheinen sie nie so recht aus der Mode zu kommen: Schiffsreisen und Kreuzfahrten. Für viele Skeptiker eine verwunderliche Tatsache, die Fragen aufwirft, gilt die Kreuzfahrt doch als Luxusurlaub und für Krisenzeiten eher unpassend.

 

Die aktuelle globale Finanz- und Wirtschaftskrise lässt schließlich auch Privatleute in Geldnöte geraten. Viele verlieren ihre Anstellung oder einen Teil ihres Gehalts, ein Aspekt, der vermuten lässt, dass eben genau an solchen Luxusunternehmungen erste Einsparungen vorgenommen werden. Doch das ist nur bedingt der Fall.

 

Zwar durchlebt die Kreuzfahrtindustrie eine Reihe von Veränderungen, um sich der Krisenzeit anzupassen, der große Einbruch in der Nachfrage bleibt allerdings aus. Tatsächlich liegt der Ursprung dieser Stabilität in der Beliebtheit der Kreuzfahrten. Diese rührt schlicht daher, dass ein komfortabler und umfassender Aufenthalt geboten wird. Mit der Organisation der Unterbringung werden zugleich auch Verpflegung und Unterhaltungsprogramm mitgebucht, es müssen keine weiten Wege während des Urlaubs gegangen werden, so dass der bequeme Aufenthalt ein hohes Maß an Erholung ermöglichen.

 

Und auch psychologische Gründe sorgen dafür, dass die Kreuzfahrt gerade in Krisenzeiten hoch im Kurs steht. Denn die Reise und der Aufenthalt auf hoher See verbreiten ein absolutes Gefühl des Entfliehens aus dem Alltag, das gerade in schwierigen Lebensabschnitten schlicht seelisch gesund ist.

 

 

 

 

Kreuzer, vor Anker liegend

 
Kreuzfahrtschiff vor Anker liegend

 

 

 

Immer beliebter: Polar-Kreuzfahrten

 

Atemberaubend: Eine Polarkreuzfahrt

Die totale, auch geographische Abschottung vom stressigen und sorgenbelastetem Treiben ist also genau das richtige für gehetzte Gemüter. Dies ist vor allem der Grund dafür, dass häufig lieber länger für einen solchen Urlaub gespart wird, als in einen günstigeren Aufenthalt an Nordsee und Co. investiert wird. Trotz all dieser Faktoren spürte natürlich auch die Kreuzfahrtbranche die Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise. Viele Zulieferer und Reisevermittler wurden insolvent, gleichzeitig sank die Zahl der Kunden. Die Branche reagierte gemäß ihrer eigenen und der Möglichkeiten ihrer Kunden: Sie senkte die Preise rapide. Mit zahlreichen Reduzierungen und Sonderangeboten locken die - sonst eher exklusiven - Kreuzfahrtriesen nun die Kundschaft an, um die Krisenzeit überleben zu können.

 

Die Kunden können sich freuen, denn generell besteht die Zielgruppe der Kreuzfahrten zum Großteil aus Menschen, die über ein durchschnittliches bis sehr hohes Gehalt verfügen. Die meisten von ihnen müssen von ihnen verlieren die finanziellen Mittel für einen Urlaub auch in Krisenzeiten nicht völlig, wählen aber meist dennoch günstigere Urlaubsformen.

 

Dieses Klientel freut sich also über die Vergünstigungen, die sich an das eigene Budget anpassen.


Verblüffenderweise ermöglicht die Krise außerdem, dass sich Menschen, die sich zuvor keine Ferien auf einem Kreuzfahrtschiff leisten konnten, nun auch Kreuzfahrten buchen.

 

 

 

Hintergrund: Längst nicht alle Menschen sind stark von der Krise erschüttert und eben diese überlegen wie jedes Jahr, wo sie ihr gespartes Urlaubsgeld am besten investieren können. Besonders große Kreuzfahrtgesellschaften führen so den Krisenfaktor ad absurdum und können viele Neukunden gewinnen.

 

 

 

 

Klassiker: Kreuzfahrt nach Rio de Janeiro

 
Kreuzfahrt nach Rio (mehr über Brasilien hier >>)
Aber auch Veränderungen abseits der Preispolitik lassen sich in der Kreuzfahrtbranche erkennen. Amerikanische Kreuzfahrtriesen, die die Krise als erste und am heftigsten spürten, waren gezwungen, ihre Angebote auf Europa auszuweiten, also etwa auch europäische Häfen anzusteuern und Kunden jenseits des Atlantiks zu gewinnen. Denn in europäischen Metropolen und Regionen wie Südfrankreich lassen sich auch in Krisenzeiten liquide Kunden finden. Auch der dramatische Verlust an Zulieferern und Abnehmern in ganz Amerika wirkte sich in gewissem Maße positive auf europäische Branchenmitglieder aus.

 

Amerikanische Reedereien und Werften schlossen Verträge zu ausgesprochen günstigen Konditionen ab, die sich ebenfalls positiv auf die Preisgestaltung für den Urlauber auswirken. So scheinen die Möglichkeiten für Kreuzfahrtfans also nie wieder so günstig, ihren Traumurlaub für geringen Kosten verbringen zu können.

 

Freizeit-Tipp: Wer mit Kreuzfahrten überhaupt nichts anfangen kann, aber dennoch seine Freizeit auf Gewässern verbringen möchte, findet vielleicht Gefallen an einem Motorboot. Um dies offiziell steuern zu dürfen, reicht bereits schon ein Sportbootführerschein.